Nach dem Ruhetag waren die Erwartungen höher: Eigentlich sollte die Runde schneller laufen. Zu Beginn fühlte es sich nach Rückenwind an, trotzdem lag der Schnitt bis Hergershausen bereits unter dem Vergleichswert.
Danach wurde der Wind zum bestimmenden Thema. Auf den offenen Abschnitten musste ich deutlich dagegen antreten. Erst auf dem letzten Stück kam er günstiger, sodass sich noch etwas Zeit gutmachen ließ.
Am Ende blieb trotzdem ein Rückstand von rund zwei Minuten gegenüber der Vergleichsfahrt.
Körperlich waren die Beine schon während der Fahrt schwer und blieben es auch danach. Der Ruhetag hatte gefühlt keine Wirkung gebracht. Dazu war es nach den heißen Tagen überraschend frisch, deshalb fuhr ich mit Windjacke.
Mental zog der schwache Start früh den Stecker. Das bessere Ende mit Rückenwind half etwas, aber es wurde kein Tag für Bestzeiten. Wenigstens blieb die Tour trocken.
Kein Glanztag. Aber trotzdem durchgezogen.