Diese Runde begann schnell. Bis Hergershausen lag der Schnitt bei mehr als 27 km/h und die ersten Kilometer liefen relativ gut. Danach sank das Tempo in Richtung Groß-Umstadt etwas ab.
Weil es am Anfang so gut lief, nahm ich bewusst etwas Druck heraus. Teilweise wäre noch ein höherer Gang möglich gewesen, aber genau das war diesmal nicht die Aufgabe. Die Fahrt sollte kontrolliert bleiben.
Unterwegs gab es weder eine ausgesprochen schwierige noch eine besonders unangenehme Situation. Auffällig war allerdings das außergewöhnlich starke Schwitzen. Der Helm tropfte während der Fahrt regelrecht. Nach der Tour fühlten sich die Beine leicht schwer an, grundsätzlich gab es körperlich aber keine größeren Probleme.
Die eigentliche Herausforderung kam zum Schluss. Das Stop-and-go durch Dieburg und Münster drückte den Schnitt, sodass noch einmal Beißen angesagt war, um das klare Tagesziel von 25,0 km/h ins Ziel zu bringen.
25 km/h im Schnitt waren meine Zielmarke für dieses Jahr – umso glücklicher bin ich, dass ich sie bereits nach elf Tagen erreicht habe; zwar noch auf flacher Strecke, aber immerhin.