Diese Runde fühlte sich vom ersten Kilometer an schnell an. Ich startete zügig, fand sofort ein gutes Tempo und hatte während der Fahrt das klare Gefühl, diesmal deutlich schneller unterwegs zu sein.
Zu Hause folgte die Überraschung: Gegenüber der Tour am Samstag war ich nur ungefähr eine Minute schneller. Wo die vermeintlich gewonnene Zeit geblieben war, ließ sich nicht ausmachen. Genau dieser Gegensatz zwischen Fahrgefühl und Ergebnis prägte den Rückblick auf die Tour.
In der zweiten Steigung kam etwas Gegenwind auf. Er war spürbar, stellte aber kein größeres Problem dar und ließ sich gut wegtreten. Auch mental lief die Runde ohne Schwierigkeiten.
Körperlich fühlte ich mich nach der Tour gut. Auffällig war vor allem etwas Neues: Zum ersten Mal nach einer solchen Radtouretappe war ich anschließend richtig hungrig.
An der Strecke soll sich künftig etwas ändern. Die Baustelle in Radheim ist endlich verschwunden, sodass die bisherige Streckenführung dort angepasst werden kann.
Am Ende standen 36 Kilometer, 300 Höhenmeter und eine Fahrzeit von 1:38:41 Stunden bei durchschnittlich 22,4 km/h. Garmin zeichnete durchschnittlich 21 Grad auf, mit Werten zwischen 20 und 26 Grad.