Nach drei Tagen mit etwas mehr Höhenmetern und einem Ruhetag hatte ich gehofft, auf dieser Runde eine neue Bestzeit hinzufahren. Gleichzeitig war ich den ganzen Tag schon ziemlich müde und hatte nicht gerade viel Lust, überhaupt loszufahren.

Am Anfang musste ich erst einmal meinen Gang finden. Mit Rückenwind lief es dann besser als gedacht, und die erste Steigung ging überraschend schnell. Dort war ich mit Rekordzeit oben und hatte noch das Gefühl, dass die Runde vielleicht doch richtig gut werden könnte.
An der zweiten Steigung war davon nicht mehr viel übrig. Der Wind wurde unangenehmer, auf der rechten Seite hat es vorne gestochen und zusätzliche Power war nicht mehr da. Also blieb nur noch: durchfahren, keinen unnötigen Druck machen und irgendwie weiter treten.
Hinten raus ging es nur noch darum, den Schnitt wieder in Richtung 23 km/h zu bringen. Wenn ich auf der Ebene noch einmal Druck aufgebaut habe, sind die Hände leicht eingeschlafen.

Nach der Tour war körperlich aber wieder alles okay.